Donnerstag, 29. Oktober 2009

Ausgemustert und zu verschenken

Ich habs jetzt endlich mal geschafft, dieses Poster hier von meiner Wand zu nehmen.

IMGP2503

Mir hatte das mal ein "Verflossener" geschenkt, mit dem ich nicht zusammen war, der aber was von mir wollte. Und ich muss sagen, wenn dieses Poster nicht mit entsprechenden Assoziationen verbunden wäre, würd ich´s ja an meiner Wand lassen, weil das so perfekt zu mir passt. Aber leider... naja. Schade eigentlich. Um das Poster mein ich.

Drauf steht übrigens Folgendes:

Von Zeit zu Zeit
sich zurückziehen
in das Haus unserer Seele,
schweigen, ausruhen,
ganz für sich sein.
Die Seelenfenster vom Staub
des Alltags befreien,
an verschlossenen Türen rütteln,
sich selber auf den Grund gehen.
Und dann hinaustreten
in die Sonne: Da bin ich wieder!

Wenn das hier jemand haben will, soll er sich melden und ich verschenk es gerne.
(Wieso fällt mir da gerade die Muschel ein?)

Colorful Life

Da mir gerade mal wieder danach ist, ein Stöckchen auszufüllen, mach ich das jetzt einfach mal (bestechende Logik, nicht wahr? :D).

Hier weggenommen. Und los gehts:

Kannst Du mit folgenden Begriffen eine Farbe verbinden?
- Wärme: orange
- Kälte: eisiges Hellblau
- Freude: fällt mir spontan nix ein. Bunt vielleicht.
- Trauer: anthrazitgrau
- Wut: feuerrot
- Liebe: purpur-rosarot (gibts die überhaupt? *g*)
- Frühling: apfelgrün
- Sommer: türkis
- Herbst: lila
- Winter: s. Kälte

Was fällt dir spontan zu folgenden Farben ein:
- weiß: Schneemann
- gelb: Sonne
- orange: Orange ^^
- rosa: Baby
- rot: Glut
- violett: Zauberhut
- blau: Meer
- grün: Wiese
- braun: Lehmboden
- grau: ist alle Theorie
- schwarz: wie die Nacht

Welches ist Deine Lieblingsfarbe?
violett/lila

Gibt es eine Farbe die Du nicht magst?
(ocker-)gelb

Hast Du Vorlieben bei der Farbwahl deiner Kleidung, bzw. trägst Du bestimmte Farben besonders gern oder häufig?
lilaaaaa :D und türkisblau/grün

Bevorzugst Du eine bestimmte Farbe bei der Unterwäsche?
Nicht wirklich.

Gibt es eine Farbe die Du an Deinem Partner gerne siehst?
Wenn denn da einer wäre...

Und umgedreht, gibt es eine Farbe, die Dein Partner besonders gerne an Dir sieht?
Nicht, dass ich wüsste.

Wenn Du dekorative Kosmetik benutzt, welche Farben verwendest Du?
Braun/Beige

Dominiert eine bestimmte Farbe in Deiner Wohnung?
Blautöne

Blumen gibt es in den vielfältigsten Farbnuancen - magst Du Blumen einer bestimmten Farbe gern?
Fliederlila/-rosa seh ich an Blumen gerne.

Arbeitest Du selbst mit Farben, z.B. malen, Haare/Stoffe färben?
Wenn ich male, dann am liebsten mit Lila und Türkis (und alle Nuancen dazwischen und drumherum).

So, das wars. Bitte nimm sich, wer mag.

Sehnsucht nach der Ferne

Seit heute hab ich auf einmal einen derartigen Drang, nach meinem Studium irgendwie ins Ausland zu gehen und mich dort zu engagieren. Hab vorhin schon im Netz gesucht nach Austauschorganisationen, Freiwilligendienste und ähnlichem. Hatte sogar im Sinn, einfach mal mich spontan zu bewerben und abzuwarten, was rauskommt. Allerdings geht gleichzeitig mit dieser Sehnsucht eine Frustration einher, dass es doch eh nicht klappt, weil ich erstens die finanziellen Mittel nicht habe und zweitens die Zeit wegen der nur noch kurz andauernden Bewerbungsfrist knapp ist. Wie schön wäre es doch zB, in Südamerika Kinder zu betreuen, oder Deutsch/Englisch-Unterricht zu geben.
Meine Neugier hat mich nun in meine aktuellen Transite schauen lassen; und ich bin auch gleich fündig geworden: T-Saturn in 6 im Quadrat zu Neptun in 9, 0.2° Orbis.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Abgetaucht

Heute morgen hatte ich seit langem mal wieder was geträumt, und zwar Folgendes.
Ich stand etwa bis zur Hüfte im Wasser und hatte sowas wie eine Pfanne in der Hand, die ich reinigen wollte. Die Pfanne hab ich aber nicht als Pfanne wahrgenommen, sondern *und jetzt bitte nicht lachen* als U-Boot, was dann gleich nach unten gehen sollte, aber vorher nochmal einen Sauberkeits-Checkup brauchte. Plötzlich hatte ich das Gefühl, selbst zum U-Boot zu werden, da das Wasser auf einmal anstieg (weil ich im Begriff war, abzutauchen, logischerweise); ich wurde irgendwie unter Wasser gezogen und atmete dabei weiter. Dabei dachte ich, ich würde ertrinken, wenn das so weitergeht, was aber mit keinerlei Angstgefühlen verknüpft war, sondern einfach nur der Gedanke war da. Ich hab versucht, Luft anzuhalten, aber das wäre noch fataler gewesen, also hab ich einfach weitergeatmet. Dann wars vorbei und ich bin aufgewacht.

Dienstag, 27. Oktober 2009

T-Saturn Konjunktion R-Mond

Langsam wirds ernst. Der T-Saturn ist auf schnurstracksem Wege zu meinen Mond, nur noch ein paar Bogenminuten entfernt, und ich spüre langsam immer mehr, wie mir die Arbeit zum Halse raushängt, ganz nach 6. Haus-Manier. Ausgerechnet dieses Semester habe ich mit meiner Magisterarbeit begonnen, wobei die Betonung auf "begonnen" liegt. Vom Weiterkommen ist momentan nicht wirklich die Rede, zumindest sträubt sich alles in mir, wenn ich nur die Worte "Organisieren und Planen" höre. 2/3 der Zeit, in der ich mich mal dazu bequeme, mich meinem Projekt zu widmen, sitze ich ahnungslos und manchmal mit Tränen in den Augen vor meinen Unterlagen, mehr beschäftigt mit dem Anschauen und Zulassen meiner Angst vorm Nichtvorankommen als mit dem Arbeiten selbst. So besteht wenigstens eine leise Chance, dass sich meine Blockaden lösen und irgendwie ein Geistesblitz von sonstwoher kommt und mich aufatmen lässt.

Na dann, frohes Schaff... äh Krampfen.

Spirituelles Bewusstsein und Astrologie

Diesen Artikel habe ich vor einiger Zeit geschrieben, als ich mir Gedanken über eine sinnvolle Verbindung von Astrologie und spirituellem Wachstum gemacht habe. Dies ist dabei rausgekommen.

Die spirituelle Dimension, die der Astrologie natürlicherweise innewohnt, wird erfahrungsgemäß in vielerlei Hinsicht sträflich vernachlässigt. Nur wenige Astrologen legen ihren Wert explizit auf Bewusstwerdung im Sinne von “Wer bin ich? Wie hat Gott mich gedacht? Wer kann ich sein, wenn ich nicht mein ganz persönliches Drama hier aufführe?”

Die höchste spirituelle Wahrheit ist ICH BIN, abseits von persönlichen Neigungen, von Wertungen, von Meinungen, Vorstellungen und Glaubensansichten. Zu dieser Wahrheit zu gelangen, stellt eine Herausforderung dar, die viel Mut und Ausdauer erfordert. Zu dieser Wahrheit zu gelangen, bedeutet nicht, herauszufinden, was man wie am besten macht, wie man am besten zu dem kommt, was man sich vorstellt und wünscht. Es bedeutet vielmehr einfach zu sehen, was ist, was sich zeigen will, im Hier und Jetzt. Durch diese simple Wahrnehmung dessen, was ist, kann sich Schritt für Schritt eine höhere Bewusstseinsebene im Menschen verwirklichen.


Blockaden auf dem Weg zur Entfaltung des vollen Potentials

Es gibt Hindernisse, die sich dem Menschen auf dem Weg zur Verwirklichung in den Weg stellen. Von großer Bedeutung ist es, diesen Hindernissen als solchen erst einmal nachzuspüren und sie als solche zu erkennen. Dann wird man herausfinden, dass diese Hindernisse im Grunde keine sind, sondern als Entwicklungsmotoren dienen, um sich selbst dem eigenen wahren Kern zu nähern und ihn frei auszudrücken.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung hat nicht jeder Planet seine hellen und dunklen Seiten; sondern vielmehr ist es der Fall, dass es einerseits Planeten gibt, die helle Seiten symbolisieren, als auch andererseits solche, die für die Schattenanteile des Menschen stehen. Im Radix sind diese Schattenanteile symbolisch dargestellt durch die Planeten Mars, Saturn, Uranus und Pluto, sowie durch Quadrate, Oppositionen und bestimmte Konjunktionen. Diese Persönlichkeitsanteile symbolisieren das, was man als die Angst des Ego vor Kontrollverlust bezeichnen kann. Dies ist keine reale Angst vor einer bestimmten schon eingetretenen Situation, sondern vielmehr eine diffuse Angst, eine Befürchtung, ein Unsicherheitsgefühl, auch ein Gefühl der Bodenlosigkeit, der Sorgen, Unruhe, Spannungen und des Verlustes, noch bevor er überhaupt stattgefunden hat. Man nimmt in diesem Falle bestimmte Ergebnisse von befürchteten Ereignissen vorweg und projiziert sie in die Zukunft.


Vermeidungsstrategien des Ego

Um diese Ergebnisse, von denen man glaubt, dass sie sich unweigerlich einstellen werden, wenn man sich nicht zu schützen weiss, zu verhindern, denkt sich der Verstand bestimmte Strategien aus, um zu verhindern, dass das Befürchtete eintritt. Dies ist allerdings schon von vornherein zum Scheitern verurteilt. Es sei an dieser Stelle darauf aufmerksam gemacht, dass es nur einen gegenwärtigen Moment gibt, ein Jetzt, in dem sich alles ereignet. Das Ego, der Verstand versucht sich mit allen Mitteln gegen diese Gegenwärtigkeit mithilfe von Vorstellungen von Zeit zu wehren. Der gegenwärtige Moment macht dem Verstand Angst, da es in diesem Jetzt keine Befürchtungen gibt und daher auch keinen Grund gibt, sich dagegen zu schützen. Hätte der Verstand dies nicht mehr, würde er in sich zusammenfallen. Dies wiederum will er jedoch vermeiden und versucht sich selbst mit verschiedenen Mitteln aufrecht zu erhalten. Der Mensch im unbewussten Zustand weiss nichts von all diesen Vorgängen und Mechanismen und glaubt, eigenständig Entscheidungen treffen und sein Schicksal in der Hand halten zu können.

Astrologisch wird nun das Ganze durch oben erwähnte vier Planeten symbolisiert, die diese Abwehrmechanismen und entsprechende Kompensationstechniken darstellen, damit der Mensch nicht dem ins Auge blicken muss, was wirk-lich ist, was jetzt im gegenwärtigen Moment passiert, da dies zu schmerzhaft ist und dem Verstand seine Existenzgrundlage entziehen könnte.


Arten der Vermeidung

Entsprechend der oben erwähnten Planeten gibt es vier verschiedene Arten der Schmerzvermeidung.

Die Strategie von Mars ist es, aggressiv zu reagieren und in den direkten Angriff zu gehen, um dem Spüren der eigenen Unsicherheit aus dem Weg zu gehen.

Saturn dagegen lässt ein Gefühl von kompletter Resignation und Aussichtslosigkeit aufkommen, noch bevor irgendetwas geschehen ist; man fühlt sich schwer wie Blei und niedergedrückt durch die Last, die einem aufgebürdet wird. Zwanghafte Gedanken machen sich bemerkbar und das Thema kreist ununterbrochen in seiner ganzen Schwere im Bewusstsein, ohne dass man wüsste, wie man damit umgehen könnte.

Uranus bringt ein Gefühl der Besonderheit mit sich, und die Befürchtung, diese Besonderheit auf irgendeine Art und Weise verlieren zu können; die Angst, seine Freiheit durch Beschränkung und Regeln zu verlieren. Vermeidungsstrategie ist es hier, die eigene Individualität in besonderem Maße zu betonen, permanent den Grad der eigenen Freiheit bzw. Gebundenheit zu prüfen, dann zu rebellieren gegen eine vermeintliche Unfreiheit, die stets vermieden werden soll.

Pluto schliesslich, stellt eine Befürchtung vor einem möglichen Nichtperfektsein dar, mit dem Ziel, Nichtperfektion zu vermeiden. Dabei geht man bis an die Grenzen der Belastbarkeit und zerstört sich letztenendes dadurch selbst.

In allen 4 Fällen ist ein gehen mit dem Fluss, Hingabe und vollkommenes Vertrauen durch die stetigen Kontrollversuche ausgeschlossen, und das Leben wird in den Bereichen, in denen diese 4 Planeten stehen, meist als beschwerlich und sorgenvoll erlebt. Für Transite in den Häusern gilt dies ebenso wie für Geburtsradixstellungen.


Spirituelle Transformation

Die Kunst der Alchemie ist es, die niedere Energien in höherwertige verwandelt, wenn man den Mut aufbringt, sich aus seinen Mustern und Triebstrukturen zu befreien. Durch eine bedingungslose Annahme des gegenwärtigen Moments, des ewigen Jetzt, ganz gleich welche Gefühle gerade auftauchen mögen, sei es Angst, Neid, Eifersucht, Ärger oder Wut – sie dürfen da sein und gefühlt werden. Ohne sie weghaben zu wollen, ohne sie rationalisieren zu wollen. Auch wenn Verdrängung und Bewertung durch den Verstand da ist – ok, einverstanden. Simples registrieren, was ist. Dies setzt den alchemistischen Prozess in Gang und aus Leid kann Bewusstheit, aus Schmerz Freude entstehen.

Montag, 26. Oktober 2009

Noch so ne tolle Aussage

Der Peter Altenberg scheint ja richtig weise gewesen zu sein. Ich hab mich zwar mal im Rahmen eines Uni-Seminars mit ihm und seinen Werken auseinandergesetzt, und selbst da hab ich schon gestaunt über seine literarischen Ergüsse, aber das hier übertrifft schon einiges:

"Drei wirkliche Idealisten gibt es: Gott, die Mütter, die Dichter. Sie suchen das Ideal nicht im Vollkommenen, sie finden es im Unvollkommenen."

Absolut.

"Zufälliger" Fund

Gerade beim Stöbern im Netz entdeckt, genauer gesagt hier. Folgender Auszug hat mich gerade sehe berührt:

"Nicht Dir und Einem gib das
Gute, welches Du gefunden auf deinen
schweren Wegen - - - gib es
A l l e n !
Gib auf die feige Vorsicht, gleich-
gesinnten Herzen dich zu eröffnen!
Sei stark! Wirf´s in die Welt!
Und lass dich kreuzigen!!"

(Peter Altenberg)

Ich weiss nicht so recht, in welche Rubrik das einzuordnen wäre. Ich packs mal unter Spirituelles, weil da schon ein tieferer Sinn dahinter steckt meiner Meinung nach.

Danke für die Aufmerksamkeit.

Ziel von Meditation?

Gerade eben, beim Lesen in einem anderen Blog, in dem es um Meditation und ein Ziel derselben ging, habe ich mir die Frage gestellt, ob es sowas wie ein Ziel beim Meditieren überhaupt gibt oder geben sollte. Spontan dachte ich, dass das doch voll der Widerspruch ist. Ein Ziel impliziert einen Weg, und um ihn zu gehen, braucht es Anstrengung und den Willen voranzugehen. Bei der Meditation geht es aber wohl eher darum, nichts zu machen, nichts zu wollen, sondern einfach nur zu beobachten. In cem Sinne eigentlich eine Reise ins Jetzt. Paradox, nicht? Jemand aus einem Forum hat in seiner Signatur stehen "the great pilgrimage: from here to here". Genauso paradox. Dualität eben.

Hoffnungsvolle Melancholie...

... würde ich bezeichnen, was in mir aufsteigt, wenn ich dieser Musik lausche.

Auch Präsidenten sind nur Menschen

Vor ner Weile hab ich beim Stöbern in Literatur für meine Magisterarbeit einen lustigen Auszug entdeckt; und mich weggeschmissen vor Lachen. Et voilà:

Few Presidents have permitted the kind of intimacy between themselves and their staffs that Johnson encouraged. When he had to go the bathroom in the middle of a conversation, it was not unusual for him to move the discussion there. Johnson seemed delighted as he told me of "one of the delicate Kennedyites who came into the bathroom with me and then found it utterly impossible to look at me while I sat there on the toilet. You´d think he had never seen those parts of the body before. For there he was, standing as far away from me as he possibly could, keeping his back toward me the whole time, trying to carry on a conversation. I could barely hear a word he said. I kept straining my ears and then finally asked him to come a little closer to me. Then began the most ludicrous scene I had ever witnessed. Instead of simply turning around and walking over to me, he kept his face away from me and walked backward, one rickety step at a time. For a moment there I thought he was going to run right into me. It certainly made me wonder how that man had made it so far in the world."

Wer kann schon behaupten, mit dem mächtigsten Mann der Welt amerikanischen Präsidenten scheissen gewesen zu sein? *lol*

Sonntag, 25. Oktober 2009

Die Liebe

Gerade beim Lesen in einem Forum aufgeschnappt:

DIE Liebe fängt an, wo jede Idee von Liebe aufhört.

Wunderschön ausgedrückt und auf den Punkt gebracht.

Ein Leben ohne Musik...

... ist wie ein Geburtstagskuchen ohne Kerzen obendrauf.

Daher hier mal wieder eine meiner neuesten Musikentdeckungen.

Everybody please tune in to Mazzy Star.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Simsalabim...

... und das Orakel hat mal wieder sowas von Recht, ich bin jedesmal erstaunt, aber eigentlich auch nicht wirklich überrascht.

Ein gelbes, zwei weisse, ein grünes, ein orangenes Bärchen

SELBSTVERLEUGNUNG, ANREGUNG, AUFBRUCH

Eigentlich eine hübsche Kombination. Nur die zwei weissen Bärchen, die geben zu denken. Zweimal weiss bedeutet nämlich: Sie sind nicht ganz ehrlich mit sich selbst. Sie trauen sich nicht. Und andere nutzen das aus. Da meldet sich zum Beispiel ein entfernter Bekannter bei Ihnen. Der ist neuerdings in der Versicherungsbranche tätig. Und möchte Sie gern mal besuchen. Sie ahnen schon weshalb. Trotzdem sagen Sie zu. Und unterschreiben womöglich noch eine Versicherungspolice, die Sie gar nicht brauchen. Warum wohl? Weil Sie ihm einen Gefallen tun wollen? Oder Sie fahren zu Ihren Eltern, obwohl Sie gar keine Lust haben. Und dann sind Sie genervt. Aber Sie haben das Gefühl, Sie müssten das tun. Warum? Weil Sie sonst kein guter Mensch wären? Nein, weil Sie lieber sich selbst verleugnen als ehrlich zu sein. Weil ehrlich sein auch bedeutet, Ablehnung zu riskieren. Da reden Sie sich lieber ein, dass der fremde Wunsch, den Sie erfüllen, auch Ihr eigener Wunsch ist. Aber jetzt haben Sie das gelbe Bärchen des Ehrgeizes gezogen und das grüne Bärchen des Selbstvertrauens und gar noch das orangene Bärchen der Leichtigkeit und der Kreativität. Mit anderen Worten: Sie fangen endlich an, Ihre eigenen Anlagen und Ihre eigenen Fähigkeiten zu entfalten. Statt diese Talente herunterzuspielen. Sie zeigen sich selbst, statt sich aus Gefälligkeit kleinzumachen und zu verstecken. Eine sprudelnde Erfrischungskur beginnt. Mit belebenden Neuigkeiten. Mit knisternden Anregungen. Und all das wird nicht nur Sie, es wird auch andere erquicken. Sie merken es jetzt schon. Und, sind Sie gespannt? Sind Sie neugierig und wach? Oder möchten Sie vorher lieber schnell noch eine Versicherung abschliessen? Da hätten wir nämlich was für Sie, was enorm Günstiges. Wollen Sie unterschreiben? Nur so aus Gefälligkeit? Oder kommen wir bereits zu spät?

Montag, 19. Oktober 2009

Alleinsein

Alleinsein ist wie

zuviel Zitronensäure
die am Gaumen ihre Spuren
hinterlässt

ein Bein
das vom zuvielen Sitzen
taub geworden ist

am Morgen
dösend im Bett zu liegen
und nicht aufstehen zu wollen
weil du weisst
was alles ansteht

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Einkehr

Ich höre den Ruf des Eremiten
immer lauter werdend
in meinen Ohren
Da draussen
sagt er
findest du nicht das
was du suchst
geh nach innen
komm nach Hause...

Annie´s Kramkiste

... kramen, stöbern und noch mehr...

Organisieren

Du bist nicht angemeldet.

Einblick gewähren

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Beitragen

Witten...
... ist schon ne krasse Stadt. Und Dortmund, und gleich...
Astrotante Annie - 9. Okt, 03:09
Long time ago...
... wieder mal. Da ich nicht weiss, was ich schreiben...
Astrotante Annie - 26. Okt, 21:47
Bingo
du hasts erfasst, naja Trotz ist mein zweiter Name,...
Astrotante Annie - 6. Jul, 21:39
oojjjjeee da ist wer...
oojjjjeee da ist wer trotzig ;)))) ich schreibs auch...
Sternenstaub - 26. Jun, 21:34
Schon über ein halbes...
Schon über ein halbes Jahr vergangen, seit ich hier...
Astrotante Annie - 25. Jun, 20:18
Es ist wirklich erstaunlich...
... was man sich alles einfallen lassen kann, um seinen...
Astrotante Annie - 14. Jan, 21:50
Ein Hoch auf die Klarheit
Und weil ich grad so schön in Fahrt bin.... *g* Zwei...
Astrotante Annie - 2. Jan, 03:32
Ein Orakel in der Not...
... tut der Seele gut. Und dem Klarwerden obendrein....
Astrotante Annie - 2. Jan, 03:14

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Zuletzt aktualisiert: 29. Mär, 19:23

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